ach, hab ich total vergessen. Bereits als ich in Alice Springs aus dem Flieger stieg – die stellen hier noch eine Treppe zum Flugzeug – stellte ich fest, dass es kleine Fliegen hat, die einem immer mitten ins Gesicht fliegen. Im Shuttle-Bus zum Hostel hatte es dann schon sehr viele von den Fliegen und es nervte das erste Mal. Auf der zweitägigen Tour trafen wir dann auf die wirkliche lokale Tierwelt. Fliegen, Fliegen, Fliegen, tausende! Sie flogen in die Ohren, in die Nase, in den Mund und setzten sich auf die Sonnenbrille. Nichts half dagegen, ich war nicht der Einzige. Einige Touristen schienen aber davon gewusst zu haben und zogen ein doofes Fliegennetz über den Kopf. Das nützte mir aber nichts, da es mitten im Outback nirgends einen Shop gab, wo man diese Netze kaufen konnte. Das könnte noch eine Marktlücke sein, vielleicht sollte ich einen Stand beim Urulu eröffnen und doofe Kopfnetzte verkaufen …
Sobald es dunkel war verschwanden alle die störenden Fliegen und man konnte entspannt ein Bier trinken. Aber bereits beim Sonnenaufgang, beim ersten Lichtstrahl waren plötzlich wieder tausende dieser lästigen Fliegen da.

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