die Tücken der Technik beim Einkaufen
Posted on Dezember 20th, 2009 in und überhaupt | 2 Comments »
Gestern Nachmittag wollte ich im Grüzemarkt einkaufen. Schon beim Eingang zum Parkplatz stellte ich fest, dass wieder mal die Parkschranken offen sind. Dies kommt mir war entgegen, so spare ich CHF 1.- für die Parkgebühr, trotzdem kenne ich keine andere Parkschranke die so oft defekt ist wie beim Coop Grüzemarkt in Winterthur.
Meine Einkäufte tätige ich immer mit Passabene. Die Vorteile liegen auf der Hand, man packt bereits alles beim Einkaufen fein säuberlich in die Taschen. Man schmeisst nicht alles kreuz und quer in ein Wägelchen, muss dann bei der Kasse nicht wieder alles auf ein Förderband legen um es nach dach dem bezahlen dann in Taschen zu versorgen. Man geht einfach zur Kasse gibt den Barcodescanner ab und bezahlt alles was man gescannt bereits in die Taschen verstaut hatte.
Coop verspricht mir mit Passabene folgendes:
- Sie haben kürzere Wartezeiten an der Kasse
- Sie haben beim Einkauf jederzeit den Überblick
- Sie packen nur einmal ein
Leider funktionierte dies aber ganz und gar nicht. Vor den für Passabene-Kunden reservierten Kassen hatte es lange schlangen. Irgwendwas schien nicht zu funktionieren. Es wurden also kurzerhand alle Nicht-Passabene-Kunden einer Kasse nebenan weggeschickt und diese zu einer weiteren Passabene-Kasse umgewandelt. Ich verstand, dass die Nichtpassabene-Kunden, die auch schon ein Weilchen anstanden, empört reagierten.
Das Auslesen des Barcodscanners der Kundin vor mir dauerte etwa 4 Minuten. Als ich endlich an die Reihe kam stürzte mein Scanner gleich ganz ab. Die Kassiererin rastete beinahe aus und meinte, dass dieses Problem seit einer Woche bestünde und sie dies schon mehrfach gemeldet hätte. Ich musste also wohl oder Übel alle meine Sachen aus den Taschen aufs Band stellen und alles wurde nochmals gescannt. Dann musste ich es umständlich wider einpacken. Als Entschädigung erhielt ich dann eine Ausfahrtskarte für die Parkschranke. Ich fühlte mich so ziemlich verarscht, die Schranke war ja offen, als ich die Kassiererin darauf ansprach zuckte diese nur mit den Schultern und meinte, dass sie auch dafür nichts könne. Wieso lässt man Kassiererinnen mit technischen Problemen im Stich die komplizierter zu lösen sind als eine neue Papierrolle in die Kasse einzulegen? Da muss dringend technisch ausgebildetes Personal gerufen werden können. Die Einzige mir bekannte Alternative wäre mit Coop@Home einzukaufen, aber dies funktioniert ja bekanntlich seit einer Woche auch nicht mehr, seit ein Softwareupdate durchgeführt wurde. Da beleibt also nur noch eins, in der Migros einkaufen, die scheinen Techniker auf Picket zu haben.
Ich wollte meinen Frust dem Coop-Kundendienst über die Coophomepage melden. Als ich im Formular auf “Senden” klickte bekam ich eine weisse Seite zurück, weder eine Fehlermeldung noch eine Übermittlungsbestätigung. Ob die Meldung bei Coop ankam weiss ich also nicht. Ich verzichte nun darauf die Kundendienstnummer 0848 888 444 zu wählen, wird ja sowieso nicht funktionieren …


2 Responses
Wir werden uns alle viel weniger aergern muessen, wenn wir einsehen, dass Technik nicht in allen Situationen die richtige Loesung ist….
Ha geil!
Schoene amuesante Geschichten von Winti!
Bei uns hat es nicht mal ein Kabel zu unserem zu Hause, so kann ich weder telefonieren noch Internettlen, aber auch das wird kommen, nachdem ich die Abwasserroehre fuer die Waschmaschine selber durch die Wand gebohrt habe und in den Garten geleitet habe… wahr ja verhaeltnissmaessig einfach gegenueber dem Umbau (der Kueche) den ich machen musste um den Geschirrspuehler zum laufen zu bringen! Zum Glueck brauchen wir das Fernsehkabel nicht denn es wurde schon in der 2ten Nacht von einer Kuh fuer einen saftigen Zweig gehalten – jetzt reiff fuer das Museum, oder als Designerstueck fuer 2500.- in eine reiche Lounge.
Mach es gut, und kick diese Coopler noch wieter in den A…
Die Steuerung zu unserem Karussellmelkstand sieht aehnlich aus wied die einer Fraesmaschine – nur die Schnellforschubtaste fehlt. Das nur so neben bei.
Beni