letzter Wurststand vor dem Äquator

By | 10. November 2008

In der zweiten Wochenhälfte genoss ich noch weitere touristische Attraktivitäten in Singapur. So konnte ich es nicht lassen eine Duck-Tour zu machen. Leider verlief ich mich vorher komplett in der Stadt und hatte etwa drei Stunden bis ich beim Suntec-Tower war, wo die Tour startete. Die Sohlen meiner Schuhe waren so abgelaufen, dass ich die Schuhe gleich in Singapur entsorgte. Dies half mir natürlich auch wieder Gewicht im Koffer zu sparen. Eine Dock-Tour macht man mit einem Amphibienfahrzeug. Zuerst geht es auf den Rädern durch die Strassen von Singapur, dann fährt man in der Nähe der Formel-1 Piste ins Wasser und schwimmt dann wie ein Schiff. Nachher geht es wieder zurück auf die Strasse. Ich sass ganz hinten beim Motor und verstand darum nicht alles was über Singapur erzählt wurde. Es ist trotzdem interessant die Stadt vom Land und vom Wasser auf der gleichen Tour zu besichtigen.

Am Donnerstag besuchte ich dann Raphi noch im Büro. Das Büro von SoftwareOne ist in einem riesigen Einkaufszentrum und hat nur ganz wenige kleine Fenster. Am Abend hatte Raphi mit mir etwas ganz besonderes vor. Es ging nach China-Town. Dort hat der Östereicher Erich Sollbock einen Wurststand. Jaja Du hast schon richtig gelesen. Herr Sollbock ist ein Profikoch, der seine Karriere in den Küchen der Fünf-Sterne-Hotels in Asien satt hatte. Da er aber den Kontakt mit den Menschen mag, eröffnete er neben einer Bäckerei zusätzich die Würstelbude, dabei handelt es sich sozusagen um den letzten Wurststand vor dem Äquator. Es gibt Currywurst, Schweinsbratwurst, Leberkäse, Käsekrainer, Gewürzgurken und Sauerkraut. Dazu Chilisauce, Senf oder Ketchup. Bei einem Asiaten ein paar Stände weiter gibt es das Erdinger dazu. Da es sich diesen Donnerstag um den ersten im Monat handelte, war umso mehr Betrieb. Denn dann treffen sich alle Österreicher, Deutschen und Schweizer bei Erichs Würstelbude.

sorry Erich, ich musste das Bild auf Deinem Blog klauen, da ich kein gutes hatte

das ist übrigens Baba, die Freundin von Raphi

Raphi und Baba flogen in der Nacht von Freitag auf Samstag nach Shanghai ans ATP-Masters um Roger Federer vor Ort die Daumen zu drücken. Ich hatte also sturmfrei und wohnte die letzte Nacht alleine in der Wohnung. Am Samstagmorgen flog ich dann weiter nach Brisbane.

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